Solidaritätslauf Aachen

Halt geben. Würde wahren. Fähigkeiten fördern.
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Solidarität ist laufend gefragt. Wir halten zusammen!
Solidaritätsaktion September 2021 rund um den Aachener Dom
23.935 Menschen in der StädteRegion Aachen waren im Juni 2021 ohne Arbeit.
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Durch Corona werden es mehr.

Grünes Licht für den City-Service in der Innenstadt

Mit der Gewoge ist ein Sponsor für die sogenannten Overhead-Kosten gefunden worden.

Datum:
Fr. 9. Sep. 2011
Von:
Monika Herkens
Fünf Stellen für drei Jahre gesichert.

Von Nina Krüsmann

Aachen. Nach zweimonatigem Hin und Her gibt es nun endlich „grünes Licht“ für den City-Service in der Aachener Innenstadt. Mit der Gewoge wurde ein Sponsor für die bislang nicht gedeckten sogenannten Overhead-Kosten gefunden. Zu diesen Kosten in Höhe von 3600 Euro pro Mitarbeiter für drei Jahre zählen die Kleidung, die Ausrüstung mit Handy und Tasche sowie die Qualifizierungsmaßnahmen.

„Wie schon in den Stadtbezirken Aachen-Brand, Kornelimünster/Walheim und Laurensberg/Richterich wird der Innenstadtservice nun unter der Trägerschaft des Sozialwerks Aachener Christen die Arbeit wieder aufnehmen können“, freut sich Dieter Genten, Geschäftsführer des Sozialwerks.

Mehr Sicherheit und Ordnung

„Die Mitarbeiter des City-Service werden von uns für ihre Tätigkeit entsprechend qualifiziert. Dazu gehören ein Erste-Hilfe-Kurs und auch ein Deeskalationstraining“, erklärt Anleiter Heinz Bayer. Für die Bürger bedeutet der Einsatz der fünf Mitarbeiter in der Innenstadt mehr Sicherheit, Ordnung und Hilfe bei Fragen und Problemen. „Wenn die Straßenbeleuchtung nicht mehr funktioniert, der Mülleimer überquillt oder ein Passant einen Schwächeanfall hat, wissen die City-Service-Mitarbeiter immer zu helfen“, erklärt Genten.

„Fünf Stellen können wir ab 1. Oktober für drei Jahre sichern. Drei Mitarbeiter finanziert die Gewoge, einen meine Ehefrau Elisabeth, selbstständige Unternehmensberaterin, und den fünften Mitarbeiter ermöglicht der Erlös aus dem Solidaritätslauf“, freut sich Bezirksbürgermeister Achim Ferrari. „Auch von der Witwe meines verstorbenen Vorgängers Anton Meyer erhalten wir eine Spende von 700 Euro“, erklärt Holger Brantin, Vorsitzender des Katholikenrats. Für die restlichen Mittel kommt das Sozialwerk auf.

„Die Mitarbeiter haben stets ein offenes Ohr für jede Frage der Passanten, sie vermitteln den Bürgern ein größeres Gefühl an Sicherheit und Sauberkeit. Das passt gut zu unserer Arbeit“, erklären Gewoge-Vorstand Bernd Botzenhardt und Gewoge-Prokurist Joachim Weniger ihr Engagement. „Wie wertvoll der City-Service ist, das kann ich aus meiner Heimat Richterich nur bestätigen“, sagt Brantin. Besonders bei Großveranstaltungen in der Stadt sei der City-Service ein Gewinn für alle. „Das ist mehr als eine Win-Win-Situation: Die Mitarbeiter kehren zurück in einen regelmäßigen Arbeitsalltag, stärken ihre Kompetenz, verbessern ihre Teamfähigkeit“, schildert Genten. Für die Stadt und ihre Bürger bedeute der City-Service tatkräftige Unterstützung.

Warum allerdings der Märkte- und Aktionskreis City (MAC) nicht bei der Finanzierung helfe, gerade wegen des Nutzens bei Veranstaltungen, „das können wir nicht nachvollziehen“, sagt Bezirksbürgermeister Achim Ferrari. „Das ist sehr enttäuschend.“

von Nina Krüsmann - Aachener Nachrichten/Lokalausgabe Aachen-Stadt